Warum umsteigen?
Alle sehen gleichzeitig dieselbe Lage – am Führungsfahrzeug, auf dem Tablet und beim
Einsatzleiter. Keine Meldung geht auf einem Notizzettel verloren. Die
Atemschutzüberwachung meldet sich selbst, bevor es knapp wird. Weniger Funkverkehr für
Fragen, die ohnehin auf dem Lagebild stehen – und der Rapport ist beim Einrücken fast
fertig statt am Wochenende danach. KP Front unterstützt die Einsatzleitung dabei, die
Lage widerspruchsfrei zu halten und Abweichungen sichtbar zu machen: ein Trupp ohne
Funkkontakt, ein Fahrzeug, das nirgends steht, eine Rückmeldung, die nie kam.
Wem gehören die Daten?
Euch. Karten, Pläne und Einsatzdaten liegen auf eurer eigenen Installation.
Karten- und Adressdienste erhalten nur die jeweils abgefragte Position; weitere externe
Dienste laufen nur, wenn ihr sie selbst einrichtet. Nichts geht automatisch an einen
Anbieter oder an uns.
Was kostet das?
Für die Software selbst nichts. KP Front ist Open Source (AGPL) – keine
Lizenz, kein Abo, keine Kosten pro Gerät. Was bleibt, sind die eigenen Kosten
für Betrieb, Infrastruktur und allenfalls externe Unterstützung.
Was braucht es für den Betrieb?
Ein kleiner Mini-PC oder Server im Magazin reicht. Für Einrichtung, Updates und
Backups braucht es jemanden mit Docker- und Kommandozeilen-Erfahrung, sei es in der
Feuerwehr, in der Gemeinde oder bei einer unterstützenden IT. Die Anleitung und der
Verwaltungsbereich führen durch den Aufbau. Allgemeine Fragen beantworten wir gerne;
Daten und Betrieb bleiben in der Verantwortung der jeweiligen Feuerwehr.
Funktioniert KP Front ohne Internetverbindung?
Ja. Als installierte App läuft KP Front auf dem Gerät: Karte, Pläne, Trupps und
Verlauf bleiben bedienbar, auch wenn das Netz wegbricht. Karten und Pläne rund um den
Einsatz lädt die App selbst, kurz nachdem er geöffnet wurde – und die
Bereitschaftsprüfung zeigt vor dem Einsatz, ob die benötigten Daten
auf dem Gerät sind. Nach einem Unterbruch wird abgeglichen, sobald wieder eine
Verbindung besteht; was in der Zwischenzeit erfasst wurde, bleibt erhalten.
Können wir es an unsere Abläufe anpassen?
Ja. Jede Feuerwehr hat ihren eigenen Verwaltungsbereich: Mannschaft, Fahrzeuge,
Doktrin und Vorlagen sind dort frei einstellbar. Checklisten, Objektpläne und
Karten-Ebenen kommen aus den eigenen Stationsdaten und werden über die
mitgelieferten Kommandozeilen-Werkzeuge geladen. Und weil der
ganze Code auf GitHub
steht, lässt sich alles Übrige bauen – selbst oder in Auftrag.
In welchen Sprachen läuft die App?
Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Die Sprache wird einmal pro Feuerwehr eingestellt, nicht pro Gerät – im Einsatz lesen alle dieselben Begriffe, und das ist Absicht: eine Lage, ein Vokabular.
Die öffentliche Demo läuft auf Deutsch. Die Screenshots hier sind aus derselben Instanz – nachgestellte Bilder wären eine Behauptung.
Wie fangen wir an?
Mit der Demo,
ohne Anmeldung – in Musterdorf brennt es schon. Danach an einer Übung ausprobieren.
Wenn es passt, führt die Einrichtungsanleitung zur eigenen Installation.